Der AustauschTag:

Vernetzen und Austauschen: Solo-Selbstständige sind gefordert. Lasst uns zusammen über Honorare bei der Stadt Köln, die Digitalisierung der Arbeitswelt, Selbstmarketing in den sozialen Netzwerken oder über neue Formen der Selbstständigen-Kooperativen diskutieren.

Gemeinsam wollen wir überlegen, wie Verbesserungen, Lösungen und Alternativen aussehen können. Die Kölner Selbstständigen in ver.di laden alle Freien und Solo-Selbstständigen ein zum

AustauschTag
am 12. November 2016
ins Gewerkschaftshaus
am Hans-Böckler-Platz 1, 50672 Köln

Bitte meldet euch bis zum 28. Oktober 2016 an.

Programm:

10:00 Uhr – Einlass / Anmeldung
10:30 Uhr – Begrüßung
11:00 Uhr – Workshops Teil 1,
12:30 Uhr – Mittag
13:30 Uhr – Workshops Teil 2 – Fortsetzung
15:00 Uhr – Café Pause
15:30 Uhr – Abschlussplenum: Vorstellung der Ergebnisse aus den Workshops
17:00 Uhr – Ende der Veranstaltung

Die Workshops:

  1. Einzelkämpfer*innen haben’s schwer

    Kooperativen von Selbstständigen
    Zwischen Anstellung und Einzelselbstständigkeit gibt es ein breites Feld der kooperativen Zusammenschlüsse. Manche Selbstständige arbeiten punktuell an einzelnen Projekten zusammen, mieten gemeinsame Räume oder schaffen sich solidarisch Strukturen der finanziellen Sicherung für Notzeiten. Andere gründen selbstverwaltete Betriebe, in denen sie weiterhin als formal Selbstständige tätig sind, oder sich sozialversicherungspflichtig im eigenen Unternehmen anstellen, ohne Vorgesetzte.

    In dem Workshop möchte Elisabeth Voß mit den Teilnehmer*innen herausfinden, in welchen Bereichen Selbstständige in Köln kooperativ arbeiten können. Vielleicht entstehen ja noch während des Workshops eine oder mehrere Gründungsinitiativen für Kooperativen.

  2.  Arbeit 4.0

    Wie verändert die Digitalisierung unsere Arbeit?
    Welche Konsequenzen folgen aus der Digitalisierung ganzer Arbeitsbereiche und Branchen für die Freien und Solo-Selbstständigen? Werden wir alle zu Crowdworkern, weil beispielsweise Textarbeit, Übersetzung, Design oder Programmierung nur noch über Plattformen wie Freelancer, Clickworker oder Machdudas ausgeschrieben werden? Welche Chancen entstehen dadurch für Solo-Selbstständige, wenn Netzanschluss und Laptop als Arbeitsplatz ausreichen? Und wie viel verdienen eigentlich Crowdworker? Wie viele Stunden müssen sie dafür arbeiten? Brauchen sie eine Interessenvertretung? Wer kann sie rechtliche beraten? Müssen die Arbeitsgesetze verändert werden?

    Diese Fragen diskutiert Gunter Haake vom ver.di-Referat Selbstständige in Berlin mit den Teilnehmer*innen, die ihre Erfahrungen in den Workshop einbringen sollen. Gemeinsam werden Positionen und Strategien entwickelt, wie wir in der Crowd uns nicht über den Tisch ziehen lassen und uns untereinander vernetzen.

  3. Honorare bei der Stadt Köln: Sind sie angemessen?

    Zahlt die Stadt Köln angemessene Honorare?
    Für VHS-Dozent*innen und freie Mitarbeiter beim Museumsdienst der Stadt Köln gibt es Honorarordnungen. Darüber, ob die Honorare angemessen sind, lässt sich streiten. Aber immerhin gibt es eine Regelung. Doch was ist mit den übrigen rund 800 Honorarkräften, die von der Stadt Köln beschäftigt werden? Wie werden sie honoriert? Die Stadtverwaltung schweigt darüber und informiert weder den Personalrat noch die Ratsfraktionen. Von den Mitbestimmungsrechten ganz zu schweigen, die denjenigen Honorarkräften zustehen, die in einem arbeitnehmerähnlichen Verhältnis stehen. Im Workshop wollen wir eine Bestandsaufnahme machen, welche Tätigkeiten die Stadt an Solo-Selbstständige vergibt und wie diese honoriert werden.

    Gemeinsam mit Jürgen Greggersen, Honorarkraft beim Museumsdienst der Stadt Köln, diskutieren wir darüber, welche Punkte verbessert werden müssen und welche Möglichkeiten Solo-Selbstständigen dafür bereit stehen. Am Ende wollen wir ein gemeinsames Papier mit Forderungen verfassen, das wir der Stadt Köln offiziell überreichen werden.

  4. Wer bin ich im Netz?

    Selbstmarketing per Social Media
    Xing, Twitter, Facebook, Google+ … Self-Marketing per Web 2.0 ist für Solo-Selbstständige ein Muss. Die richtige Strategie entscheidet über den Erfolg im Social Web. Wenn wir hier wahrgenommen werden wollen, müssen wir wissen, wie wir das richtige Grundrauschen erzeugen, um dies für die Eigen-PR zu nutzen. Romina Neu arbeitet mit den Teilnehmern heraus, was genau Social Media Marketing ist, wie es funktioniert, welche Potentiale es insbesondere für Networking, PR, Werbung und Akquise bietet. Ziel des Workshops ist es, dass die Teilnehmer am Ende Social Media Marketing für sich praktisch einsetzen können und auch Spaß daran haben.

 

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